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By W. A. Freund (auth.)

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In einem Briefe an Käthe Schönkopf fragt Goethe, ob man noch an sein Theaterspiel denke. Wolle niemand seine Stelle einnehmen? für Herzog Michel finden sich wohl eher IO Akteure, als zum Don Sassafras ein einziger. Verstehen Sie mich? In dem 2. Briefe schildert Goethe seine durch Rückfall immer wieder gestörte Genesung. Man weiß jetzt, was mir fehlt. Meine Lunge ist so gesund wie möglich. Ein in Erotik sehr erfahrener sächsischer Offizier sagt ihm, nachdem er die Leidensgeschichte Goethes gehört hat, "ich sehe, daß Sie Kenner sind.

Das Stück spielt im grauen heidnischen Altertume mit rauhen Sitten unter Mitwirkung unverantwortlicher Minister, ungezügelter Leidenschaften, jedem Impulse zum Leben oder Sterben ohne Erwägen nachgebend, - alles dies besonders hervorstechend in der Diese unter solchen Umständen Herrscherfamilie. natürlich schlimme geistige und sittliche Disposition hat Lear von seinen Ahnen geerbt 1 und hat sie zur Ungeheuerlichkeit wachsen lassen. Wie ging es in seiner häuslichen und öffentlichen Regierung zu?

Nun kommt eine Reihe von Briefen, in welchen die langwierige Krankheit, "nicht sowohl der Lunge, als in - 53 - den dazu führenden Teilen" beschrieben wird. Er beklagt seinen Freund Horn, der sich soviel auf seine Waden eingebildet hatte. " Er trinkt langweilige Tisane, sitzt in einem Sessel, die Füße wie eine Mumie verbunden. Der Schluß eines Liedes an seine Freundin Öser lautet: "Mir, Jüngling, jetzt der Mädchen Spott, mir helfe doch der Liebe Gott zu meinen Waden. " Über diese ganze Angelegenh~it schreibt Otto J ahn in der oben angeführten Publikation Seite 38: Die Lebensweise des Studenten Goethe in Leipzig war folgendermaßen eingerichtet: "Man fand sich mittags und abends an bestimmten Orten zusammen.

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